It’s not that I’m so smart, it’s just that I stay with problems longer.
— Albert Einstein

Installing CUDA on a Mac

Posted: May 25th, 2009 | Author: Thomas | Filed under: Apple, CUDA, Development, Technology | Tags: , , , , | 1 Comment »

CUDA is the Compute Unified Device Architecture from NVIDIA. It’s an environment for using the massive parallel capabilities of your video card for general purpose computing. If this sounds strange to you, just check out the description at the wikipedia.

In April version 2.2 of CUDA was made available at the CUDA Zone. I was eager to try this on my new MacBook Pro — since it is my first x86 Macintosh that uses an NVIDIA GPU. The installation of CUDA is described in the “CUDA SDK Getting Started” document. Here is one pitfall you might want to avoid.

There was no previous installation of CUDA on my system (Mac OS X 10.5.7). The default setting did not install the CUDA kernel extension to /System/Library/Extensions/CUDA.kext. I had to select custom install and check mark the CUDA Extension in the installer dialogue.

Without the extension, the examples to verify the correct installation run only in the emulator. So check the installation settings and make sure that the CUDA extension is installed, too. Oh, and don’t forget to update your .bash_profile as shown in the ”getting started“ PDF from NVIDIA.

Once you have everything up and running, try the smokeParticles application. It’s really awesome. I didn’t find a video of the smokeParticles demo, so I created one. BTW, it uses all three mouse buttons — so check your system setting for your mouse.


Kohleverflüssigung – (k)ein möglicher Ausweg?

Posted: August 24th, 2008 | Author: Thomas | Filed under: Peakoil, Technology | Tags: , | No Comments »

Kohle ist ein Brennstoff, der nur bedingt für Mobilität geeignet ist. Bereits seit einiger Zeit sind Verfahren bekannt, um Kohle oder Holz in flüssige oder gasförmige Brennstoffe umzuwandeln.

Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wurden diese Verfahren in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weitestgehend eingestellt. Der Energieaufwand zur Kohleverflüssigung (CtF) ist ‘im Bereich des Doppelten konventioneller Kraftstoffe’, so die Auskunft der Wikipedia.

Der Betrieb einer CtF-Anlage bis heute war eher durch andere Faktoren bestimmt. Beispielsweise Länder, die von internationalen Erdölmärkten abgeschnitten waren, betrieben die Kohleverflüssigung zur Deckung des Eigenbedarfs. Die Frage der Wirtschaftlichkeit war in diesem Falle sekundär.

 

Heute sind die Energiepreise deutlich höher, als noch in der letzten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Anscheinend sogar ausreichend hoch, dass über den Bau von Kohleverflüssigungsanlagen wieder Abkommen geschlossen werden. Die Associated Press berichtet über einen Vertrag, den der Indianerstamm der Crow in Amerika mit Australian Energy Co. abgeschlossen hat. Es geht darum, dass die Kohle auf dem Stammesgebiet der Indianer gefördert werden soll, um dann mittels Kohleverflüssigung zu Kraftstoffen verarbeitet zu werden.

 

Gegen Ende des Artikels wird gesagt, dass etwa eine Tonne Kohle benötigt wird, um ein Barrel Öl zu erzeugen. Das heißt konkret folgendes: Es wird eine Tonne Kohle eingesetzt, die einer Energiemenge von 27.000 MJ entspricht, um ein Barrel Öl zu erzeugen. Ein Barrel Öl entspricht 159 Litern Öl. Die Energiemenge eines Barrels Öl berechnet sich aus dem Heizwert (42,8 MJ/kg) und der Dichte (zwischen 0,78-1,0 kg/Liter) für Erdöl. Optimistisch gerechnet liegt die Energiemenge von einem Barrel Öl bei etwa 6.800 MJ.

Es wird also eine Energiemenge von 27.000 MJ (Aufwand) benötigt, um eine Energiemenge von 6.800 MJ (Nutzen) zu erzeugen. Das entspricht einem Wirkungsgrad von geringfügig mehr als 25%.

Die Gründe für Kohleverflüssigung sind vielfältig. Spontan fallen vier Gründe ein: Mobilität, Düngemittelproduktion, Kunststoffe, Medikamente. Der Anteil der Mobilität ist bei dieser Auflistung sicherlich der größte Verbraucher. Die Industrienationen stehen also an einem Punkt, an dem für die Mobilität bereits 75% Umwandlungsverluste akzeptiert werden bzw. als wirtschaftlich angesehen werden.

Wobei an dieser Stelle noch nicht Schluss ist mit den Umwandlungsverlusten. Ein Automobil mit Verbrennungsmotor hat einen Wirkungsgrad von unterhalb von 50%. Somit reduziert sich der Nutzen um die Hälfte. Der Wirkungsgrad eines Autos, dass mit Kraftstoff aus Kohleverflüssigung angetrieben wird, beträgt weniger als 12,5%.

 

An dieser Stelle verweise ich dann auf die Photovoltaik, die teilweise bereits deutlich oberhalb der 15% Marke liegen. Natürlich müssen die Solarzellen unter Energieaufwand herstellt werden. Aber bei der Kohleverflüssigung fällt die Verfahrenstechnik schließlich auch nicht kostenlos vom Himmel. In ein paar Jahren (persönliche Wette: ab Ende 2010) wird die Frage nach den Kosten hoffentlich auch anhand der Effizienz des Gesamtprozesses betrachtet.


Eine Vorhersage … zumindest ein Art von Vorhersage.

Posted: July 1st, 2008 | Author: Thomas | Filed under: Technology | Tags: | No Comments »

In wenigen Jahren wird man feststellen, dass die CO2-Emissionen der Industrie- und Schwellenländer gesunken sind. Warum? Weil die steigenden Energiepreise dafür sorgen, dass weniger Energie eingesetzt wird. Im Nachhinein werden die Experten den deutlichen Einfluss der Preise auf den Verbrauch von fossilen Brennstoffen ausgiebigst diskutieren.

Einige Industrien werden nicht mehr existieren. Welche werden das sein? Ganz einfach: Alle, deren Produkte regelmäßig im Mülleimer landen. Wenn ich ehrlich bin, ist das nicht mal schade. Wer braucht schon Müll? Es ist schon ironisch, dass Firmen, die Müll produzieren, in Zukunft selbst zum Müll einer Post-PeakOil-Gesellschaft werden.


The times are changing …

Posted: June 3rd, 2008 | Author: Thomas | Filed under: Technology | Tags: , | No Comments »

… Total hat heute gemeldet, dass die Ölvorräte eventuell nicht mehr so lange reichen werden, wie angenommen. Ab 2020 soll also der Zenit überschritten sein. Das sind noch 12 Jahre.

So wie ich das sehe, stehen uns noch so einige Überraschungen bevor. Kenneth Boulding sagte einmal: »Wir müssen darauf vorbereitet sein, daß wir von der Zukunft überrascht werden, aber wir brauchen nicht verblüfft und sprachlos zu sein.« Damit hat er ohne Zweifel Recht. Die Zukunft wird spannend und bietet neue Gelegenheiten. Einen solchen Wandel, wie er uns erwarten wird, ist eine Chance, die man nur einmal im Leben bekommt.


Energiepreise: Wirklich überrascht?

Posted: May 25th, 2008 | Author: Thomas | Filed under: Technology | Tags: | No Comments »

Duncan Davidson hat einen guten Artikel über Energiepreise und deren Entwicklung geschrieben. Ich erlaube mir, seine Überschrift schamlos zu kopieren.

Vollkommen richtig hat er beobachtet, dass die Entwicklung der Preise nicht überraschen sollte. In einem Markt der Verknappung ist es üblich, dass ein Wirtschaftsgut im Preis steigt. Das einzige, was überrascht, ist der Zeitpunkt, zu dem der Zenit überschritten wurde.

Erstaunlich ist jedoch, wie unsere Politiker und Personen von öffentlichen Interesse reagieren. Michael Glos will die Energiepreise prüfen lassen. Verheugen macht sich Sorgen und legt die Hände in den Schoß. Und im Bundestag wird von Herrn Beckmeyer bereits überlegt, wie man mit Preissenkungen Wählerstimmen kaufen dem Bürger helfen kann.

Es ist erschreckend, wie sehr einige Menschen versuchen, den aktuellen Status quo zu erhalten. Es ist jedem bekannt, dass unsere Gesellschaft vom Öl abhängig ist und der Weg aus dieser Abhängigkeit lang und anstrengend ist. Aber auch lohnenswert.

Der Wunsch, die Ölpreise wieder zu senken, ist nichts anderes als der Wunsch nach weiterer Abhängigkeit. Weil es einfacher und bequemer ist. Weil es die bestehenden Strukturen erhält. Ein Politiker sollte mehr Weitblick haben, als sich auf dem Niveau der Bild-Zeitung um Spritpreise zu kümmern.

Vielleicht ist aber so, wie bei allen Suchtkranken: Erst wenn man selbst von der Sucht wegkommen will, kann man sich heilen lassen. 


Lawrence Lessig bringt es auf den Punkt

Posted: May 21st, 2008 | Author: Thomas | Filed under: Technology | Tags: | No Comments »

Ich lese gerade »Free Culture« von Lawrence Lessig. Das Buch ist sehr gut geschrieben. Insbesondere hat mich ein Abschnitt beeindruckt (Seite 173):

Free culture is increasingly the casualty in this war on piracy. In response to a real, if not yet quantified, threat that the technologies of the Internet present to twentieth-century business models for producing and distributing culture, the law and technology are being transformed in a way that will undermine our tradition of free culture.

Kann dieser Krieg gewonnen werden? Vermutlich nicht. Der einzige Ausweg sind Friedensverhandlungen und verantwortliches Handeln aller Beteiligten.


Interessenkonflikt: Computersicherheit

Posted: May 15th, 2008 | Author: Thomas | Filed under: Software, Technology | Tags: , | No Comments »

Es ist schon interessant, wie einige Dinge zusammenfallen. So berichtet heise.de über die Wünsche der US Air Force, Cyberwar-Waffen zu besitzen. Bemerkenswert ist vor allem, dass sich mit den Waffensysteme des Cyberwars — von denen der Auftraggeber noch nicht einmal eine präzise Vorstellung hat — durchaus viel Geld verdienen lässt. Ein Umfang von 11 Millionen Dollar ist nun nicht gerade eine Kleinigkeit.

In einer anderen Meldung berichtet der Spiegel widerum, dass die Wirtschaftsspionage in Deutschland ansteigt. 

Alles weise auf einen “staatlichen Ursprung dieser Attacken” hin, was ihre Ziele, Intensität, Struktur und Breite angehe. Die “Qualität der genutzten Technik” und die Koordination seien Hinweise auf “ein erhebliches finanzielles Potential und entsprechende personelle Ressourcen”.

Und in meinem Warenkorb bei Amazon ist dieses Buch: The Future of the Internet — and how to stop it. Ich habe das Buch zwar noch nicht gelesen, aber ich glaube die Forderung nach sicheren und vertrauenswürdigen Computersystemen wird zunehmen. Die Frage, wie sich Sicherheit und Vertrauen mit unseren demokratischen Grundsätzen vereinbaren lassen, wird spannend werden.